WIE LEBEN

25 Methoden, mit welchen das Leben in der Schweiz günstiger wird

Posted in Finanzielles by SD on 29. Oktober 2009

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Die Schweiz ist ein reiches Land. Nicht alle Menschen die darin leben sind aber reich. Andere wollen Geld sparen um eine Sicherheit aufzubauen.

So haben ich und meine Frau unsere Lebenskosten deutlich verringert. Es gibt bestimmt noch viele andere Methoden. Fürs erste müssen diese 25 Punkte aber mal reichen.

  1. Kaufen Sie Lebensmittel von Migros-Budget. Die Produkte sind alle hervorragend. Vom Yoghurt über das Fleisch bis zur Schokolade. Man spart damit sehr viel Geld. Für mich und meine Frau schätze ich, dass wir jährlich1500.- sparen.
  2. Nicht auswärts essen. Das Essen selber zu Hause kochen. Wenn man keine Zeit hat in der Mittagspause nach Hause zu gehen, sollte man etwas zu Hause zubereitetes mitnehmen. Das spart jährlich Tausende von Franken. Das gleiche gilt für Zwischenmahlzeiten.
  3. Brot selber backen. Es ist viel leckerer als das gekaufte und viel billiger. Mit etwas Übung kann man den Teig in ca. 15min herstellen. Der Rest erledigt sich ja quasi von selbst. Es macht mir überhaupt nichts aus jede Woche ca. zweimal ein Brot selber zu backen. Wir sparen so jährlich locker 300.-, vielleicht sogar mehr.
  4. Yoghurte selber herstellen. Demnächst werde ich eine nicht gebrauchte Yoghurtmaschine von einem Familienmitglied kriegen. Ich freue mich sehr darauf. Wie beim Brot herstellen gehe ich davon aus, dass der Aufwand mit etwas Übung kaum der Rede wert ist. Die wöchentliche Yoghurtkauferei geht durchaus ins Geld. Ich schätze, dass wir so jährlich 300.- sparen werden. Selber hergestellte Yoghurte sind extrem lecker.
  5. Nicht zu viel Rindfleisch essen. Haben Sie sicher selber auch schon gemerkt, dass Rindfleisch mit Abstand am Teuersten ist. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat Poulet (M-Budget). Mit den richtigen Rezepten extrem lecker.
  6. Immer eine kleine Zwischenmahlzeit mitnehmen. Ich nehme immer eine kleine Flasche mit Hahnenwasser und bsp. eine Scheibe Brot mit Schokolade in Frischhaltefolie mit. Für Liebhaber warmer Getränke lohnt es sich, eine Thermosflasche zu kaufen und zu Hause mit Tee oder Kaffee abzufüllen. Die kleinen Ausgaben für Zwischenmahlzeiten wie Schokoladestengel usw. und Getränke läppern sich enorm zusammen mit der Zeit. Das spart minimum 300.- pro Jahr.
  7. Handyrechnung stoppen. Als erstes beim Handy auf Migros-Budget Prepaid wechseln. DIe Tarife für SMS und Telefonie sind die tiefsten in der Schweiz. Da kriegt man pro Tag auch noch 5 Gratis-SMS im Internet. Dann so wenig telefonieren und smsen wie nötig. Handy-Telefonie ist in der Schweiz total überteuert. Im Speziellen sind die 50-Rappen-pro-Stunde-Abos nachteilhaft, denn kurze Anrufe kosten dann viel zu viel. Wir haben zu Hause ein Festnetz-Telefon und brauchen daher wirklich nur das Nötigste fürs Handy. Seit der Umstellung auf M-Budget Mobile sparen wir pro Monat ich und meine Frau zusammengezählt ca. 50 Fr. Aufs Jahr also: 600.-
  8. Soll man eine Zeitung abonnieren? Wir haben keine, da die Zeitungen auch im Internet gelesen werden können. Das spart jährlich minimum 300.- (wenn man nur eine einzige Zeitung abonniert hat).
  9. Kabelfernsehen frisst Geld und Zeit. 180.- pro Jahr.
  10. Nicht immer das Neuste haben. Ein iPhone ist ein Luxus, viel zu teuer. Auch ein Flach-Fernseher ist keine Notwendigkeit. Warum alle drei Jahre den Computer wechseln? Entscheiden Sie sich, nicht immer jeden neuen Marketing-Witz mitzumachen. Mein Laptop ist jetzt bereits 7 Jahre alt. Für meine Bedürfnisse wird er noch mindestens zwei Jahre ausreichen, hoffentlich länger.
  11. Kaufen Sie weniger Sachen. Prinzipiell nie etwas sofort kaufen wollen. Immer zuerst mindestens einen Tag, besser eine Woche oder gar einen Monat nachdenken, ob man etwas wirklich braucht.
  12. Pfeifen Sie auf Status-Symbole. Irgendjemand hat mal geschrieben:” Status ist, wenn Leute sich Dinge kaufen, die sie sich eigentlich nicht leisten können, um diejenigen zu beeindrucken, die sie nicht leiden können.” Für mich stimmt das haargenau. Für mich ist irgendwie auch wahr, dass die Leute die ihr Geld zeigen vermutlich nicht wirklich viel davon haben (wie auch? Sie geben ja alles aus.)
  13. Wenn Sie wirklich etwas kaufen müssen, dann nicht auf Kredit. Sparen Sie, bis Sie den Betrag cash bezahlen können. Kauft man auf Kredit, bezahlt man im Endeffekt viel mehr wegen den Zinsen. Dazu kommt der Stress.
  14. Bei der Stromrechung sparen. Benützen Sie nur Energiesparlampen. Trennen Sie Mikrowelle, Computer, Stereoanlage und alle sonstigen elektrischen Geräte ausser dem Telefon bei Nichtgebrauch vom Strom. Mit Schalterleisten geht es bequemer. Zudem den Wäschetrockner meiden. Er frisst viel Strom und macht auch die Kleider schneller kaputt. Ich weiss nicht, wie viel man damit spart, aber bestimmt ist es nicht zu vernachlässigen.
  15. Auto frisst Geld. Wir haben keins, dafür ein Generalabonnement. Natürlich ist es für Menschen in abgelegenen Regionen evtl. anders. Da empfiehlt es sich, ein kleineres Auto zu haben (siehe “11. Pfeifen Sie auf Statussymbole”). Ein Generalabonnement ist in jedem Fall billiger als ein Auto.
  16. Second-Hand. Wenn Sie wirklich etwas brauchen, schauen Sie, ob Sie evtl. auf Ebay oder in einem Brockenhaus fündig werden. Das kann sehr viel Geld sparen. Vielleicht hat auch jemand in der Familie ein ungebrauchtes Objekt abzugeben. Nachfragen kann sich lohnen.
  17. Kleider im Ausverkauf kaufen. Man spart enorm viel Geld.
  18. Bibiliotheken benützen. Bücher kaufen ist teuer. Für 80.- kann man Mitglied in einer Bibliothek werden und dann so viel lesen wie man will.
  19. Nicht Rauchen, Alkohol mit Mass. Spart Tausende von Franken jährlich.
  20. Hahnen-Wasser trinken. All diese Coca-Colas, Sprites, Rivellas und wie sie alle heissen sind ungesund und kosten viel Geld. Wir haben uns ans Hahnenwasser gewöhnt. Es ist in der Schweiz so gut wie oder gar besser als gekauftes Mineralwasser.
  21. Bei Geschenken nicht übertreiben. Die Leute haben meistens sowieso schon zu viele Sachen. Geschenke, die man selber macht und die sich wieder aufbrauchen (z. B. Guetsli, einen Kuchen backen etc.) sind daher doppelt gut, weil sie unsere Überflussgesellschaft nicht weiter belasten und zudem den Geldbeutel schonen.
  22. Vorausplanen und vorauskochen. Mit guter Organisation kann man auch in stressigen Wochen ohne Imbiss unterwegs auskommen. Wir frieren oft eine Bolognese-Sauce ein. So kann man bei Bedarf schnell etwas Feines auf den Tisch stellen.
  23. Auf Markenartikel verzichten. Kaufen Sie die generischen Produkte. Die sind genausogut, nicht selten gar besser, in jedem Fall aber preiswerter.
  24. Fitness-Abo überdenken. Wenn man nicht regelmässig ins Fitness geht, ist das viel zu teuer. Meiner Meinung nach ist es so oder so viel zu teuer. Schwimmen, Joggen, und Liegestützen sind viel billiger und halten einen auch sehr gut in Form.
  25. Ignorieren Sie Werbung. Werbung soll Bedürfnisse wecken und zum Kauf verleiten. Jeder Prospekt oder Katalog, der ins Haus kommt gehört direkt ins Altpapier. Auch Werbung am Fernsehen ist ein Übel. Am besten gar kein TV haben (Punkt 9).
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