WIE LEBEN

Über Motivation

Posted in Karriereförderndes by SD on 9. Dezember 2009

“Ich brauche jemanden, der mich motiviert.”

Verlass dich nicht zu stark auf die Motivation. Sie ist zweitrangig im Erreichen deiner Ziele. Viel wichtiger ist der unbändige Wille. Denn Motivation hat man hin und wieder, (bei längeren Projekten öfters auch nicht). Hat man aber den absoluten Willen, auch an Tagen ohne Motivation sich zu überwinden und zu trainieren, üben, lernen, sich vorbereiten, Kleinkram erledigen, Wohnung aufräumen oder was auch immer ansteht, so wird man seine Ziele erreichen.

Stellen wir uns einen Spitzen-Athleten vor. Jeden Tag muss er 4-5h Radfahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er jeden Tag motiviert ist, dies zu tun. Zum einen kann es ein bisschen monoton werden, zum anderen ist das Wetter nicht immer optimal. Auch könnte er sich sagen: “Gestern habe ich doch so gut trainiert.” Will er aber Erfolg haben, so wird er auch heute seine 4-5h auf dem Rad sitzen. Und morgen auch. Und übermorgen auch. Und alle folgenden Tage auch. Das nennt man Konstanz. Es ist tatsächlich so, dass Konstanz für den Erfolg wichtiger ist als Motivation. Auch wenn der Athlet zwei Wochen lang unmotiviert, aber konstant trainiert, so wird er nach zwei Wochen bereits deutliche Fortschritte bei seinem Trainingszustand bemerken. Und diese Fortschritte werden im vielleicht Motivation und Kraft geben, wieder zwei Wochen so weiterzumachen und dann wieder. Bis er am Schluss in Topform ist und echte Chancen hat, zu gewinnen.

Wer hingegen auf die Motivation wartet, wird wohl sein Leben lang warten.

Ich wünsche allen daher viel Konstanz und Ausdauer, dann kommt auch die Motivation!

Wie man Erfolg hat

Posted in Karriereförderndes by SD on 10. November 2009
thumbs_up

  1. Setzen Sie sich ein Ziel. Ohne Ziel riskiert man, zwar zu arbeiten, aber sich nur im Kreis zu bewegen.
  2. Beschaffen Sie sich alle nötigen Informationen. So schnell und auf dem kürzesten Weg wie möglich sollten Sie die wichtigen Unterlagen und Auskünfte einholen, damit sie sofort mit der Arbeit beginnen können.
  3. Starten Sie frühzeitig. Optimale Resultate und somit erfolgsversprechende Resultate erzielt nur, wer nicht erst in den letzten Tagen anfängt, zu arbeiten wie ein Wilder. Arbeiten Sie schon am Anfang wie ein Wilder, so können Sie am Schluss an den Details feilen, die den Unterschied ausmachen.
  4. Seien Sie diszipliniert. Arbeiten Sie jeden Tag so viel wie möglich an Ihrem Ziel. So erzielen Sie die schnellsten Fortschritte. Die echte Konkurrenz wird auch so arbeiten. Und gegen die müssen Sie sich letztendlich beweisen. Die “gemütlichen” Konkurrenten, die immer wieder einmal ein paar Tage Freizeit einschalten, werden in der Entscheidungsphase kaum eine Chance haben.
  5. Bleiben Sie gesund. Auch wenn Sie so viel wie möglich arbeiten müssen, um Ihr hochgestecktes Ziel zu erreichen, müssen Sie gesund bleiben. Versuchen Sie also genug zu schlafen, jede Woche 2-3x sich zu bewegen (schwimmen, joggen, gehen, Radfahren, Liegestützen…) und ernähren Sie sich richtig. Betreiben Sie keinen Raubbau an Ihrem Körper.
  6. Hören Sie auf Verbesserungsvorschläge und Kritik. Reagieren Sie freundlich und hören Sie genau zu. Vielleicht ist ab und zu etwas wahres dabei und es kann Sie auch inspirieren.
  7. Erforschen Sie, wie die erfolgreichen Ihres Faches arbeiten. Lassen Sie sich inspirieren. Suchen Sie den Kontakt zu den erfolgreichen. Vermutlich sind sie vor allem harte Arbeiter.
  8. Schauen Sie, wie die schlechten ihres Fachs arbeiten und machen Sie das Gegenteil. Es kann sehr hilfreich sein, zu sehen, wie man es nicht machen soll.
  9. Was schiefgehen kann, wird schiefgehen. Suchen Sie also Lösungen, die zu 100% funktionieren und machen Sie für die heiklen und wichtigen Teile ihrer Arbeit eine Generalprobe unter Druck (z. B. vor ein paar Familienmitgliedern, ihrem Partner, oder einem Freund). So werden Sie noch Verbesserungen anbringen und können im entscheidenden Moment auf Erfahrungswerte zurückgreifen.
  10. Lassen Sie sich nicht ablenken. Ablenkung wird immer in irgend einer Form auftauchen. Sie müssen lernen, Ihre Zeit gut einzuteilen und vor allem nein sagen zu können. Dennoch dürfen Sie nicht sozial verkümmern. Finden Sie die gute Mischung aus viel zeit für harte Arbeit und dennoch genügend Zeit für Ihren Partner, Ihre Familie und Ihre Freunde.
  11. Misserfolg gehört dazu. Sollte es nicht klappen, dann werden Sie es noch einmal versuchen, dieses Mal noch besser präpariert. Es kommt oft vor, das etwas nicht im ersten Anlauf klappt. Das gehört dazu. Wenn Erfolg so einfach wäre, dann hätte ja jeder Erfolg. So ist es aber nicht und wohl auch deswegen ist Erfolg etwas so Begehrtes.
Tagged with: , ,

25 Methoden, mit welchen das Leben in der Schweiz günstiger wird

Posted in Finanzielles by SD on 29. Oktober 2009

budget_hoernli

Die Schweiz ist ein reiches Land. Nicht alle Menschen die darin leben sind aber reich. Andere wollen Geld sparen um eine Sicherheit aufzubauen.

So haben ich und meine Frau unsere Lebenskosten deutlich verringert. Es gibt bestimmt noch viele andere Methoden. Fürs erste müssen diese 25 Punkte aber mal reichen.

  1. Kaufen Sie Lebensmittel von Migros-Budget. Die Produkte sind alle hervorragend. Vom Yoghurt über das Fleisch bis zur Schokolade. Man spart damit sehr viel Geld. Für mich und meine Frau schätze ich, dass wir jährlich1500.- sparen.
  2. Nicht auswärts essen. Das Essen selber zu Hause kochen. Wenn man keine Zeit hat in der Mittagspause nach Hause zu gehen, sollte man etwas zu Hause zubereitetes mitnehmen. Das spart jährlich Tausende von Franken. Das gleiche gilt für Zwischenmahlzeiten.
  3. Brot selber backen. Es ist viel leckerer als das gekaufte und viel billiger. Mit etwas Übung kann man den Teig in ca. 15min herstellen. Der Rest erledigt sich ja quasi von selbst. Es macht mir überhaupt nichts aus jede Woche ca. zweimal ein Brot selber zu backen. Wir sparen so jährlich locker 300.-, vielleicht sogar mehr.
  4. Yoghurte selber herstellen. Demnächst werde ich eine nicht gebrauchte Yoghurtmaschine von einem Familienmitglied kriegen. Ich freue mich sehr darauf. Wie beim Brot herstellen gehe ich davon aus, dass der Aufwand mit etwas Übung kaum der Rede wert ist. Die wöchentliche Yoghurtkauferei geht durchaus ins Geld. Ich schätze, dass wir so jährlich 300.- sparen werden. Selber hergestellte Yoghurte sind extrem lecker.
  5. Nicht zu viel Rindfleisch essen. Haben Sie sicher selber auch schon gemerkt, dass Rindfleisch mit Abstand am Teuersten ist. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat Poulet (M-Budget). Mit den richtigen Rezepten extrem lecker.
  6. Immer eine kleine Zwischenmahlzeit mitnehmen. Ich nehme immer eine kleine Flasche mit Hahnenwasser und bsp. eine Scheibe Brot mit Schokolade in Frischhaltefolie mit. Für Liebhaber warmer Getränke lohnt es sich, eine Thermosflasche zu kaufen und zu Hause mit Tee oder Kaffee abzufüllen. Die kleinen Ausgaben für Zwischenmahlzeiten wie Schokoladestengel usw. und Getränke läppern sich enorm zusammen mit der Zeit. Das spart minimum 300.- pro Jahr.
  7. Handyrechnung stoppen. Als erstes beim Handy auf Migros-Budget Prepaid wechseln. DIe Tarife für SMS und Telefonie sind die tiefsten in der Schweiz. Da kriegt man pro Tag auch noch 5 Gratis-SMS im Internet. Dann so wenig telefonieren und smsen wie nötig. Handy-Telefonie ist in der Schweiz total überteuert. Im Speziellen sind die 50-Rappen-pro-Stunde-Abos nachteilhaft, denn kurze Anrufe kosten dann viel zu viel. Wir haben zu Hause ein Festnetz-Telefon und brauchen daher wirklich nur das Nötigste fürs Handy. Seit der Umstellung auf M-Budget Mobile sparen wir pro Monat ich und meine Frau zusammengezählt ca. 50 Fr. Aufs Jahr also: 600.-
  8. Soll man eine Zeitung abonnieren? Wir haben keine, da die Zeitungen auch im Internet gelesen werden können. Das spart jährlich minimum 300.- (wenn man nur eine einzige Zeitung abonniert hat).
  9. Kabelfernsehen frisst Geld und Zeit. 180.- pro Jahr.
  10. Nicht immer das Neuste haben. Ein iPhone ist ein Luxus, viel zu teuer. Auch ein Flach-Fernseher ist keine Notwendigkeit. Warum alle drei Jahre den Computer wechseln? Entscheiden Sie sich, nicht immer jeden neuen Marketing-Witz mitzumachen. Mein Laptop ist jetzt bereits 7 Jahre alt. Für meine Bedürfnisse wird er noch mindestens zwei Jahre ausreichen, hoffentlich länger.
  11. Kaufen Sie weniger Sachen. Prinzipiell nie etwas sofort kaufen wollen. Immer zuerst mindestens einen Tag, besser eine Woche oder gar einen Monat nachdenken, ob man etwas wirklich braucht.
  12. Pfeifen Sie auf Status-Symbole. Irgendjemand hat mal geschrieben:” Status ist, wenn Leute sich Dinge kaufen, die sie sich eigentlich nicht leisten können, um diejenigen zu beeindrucken, die sie nicht leiden können.” Für mich stimmt das haargenau. Für mich ist irgendwie auch wahr, dass die Leute die ihr Geld zeigen vermutlich nicht wirklich viel davon haben (wie auch? Sie geben ja alles aus.)
  13. Wenn Sie wirklich etwas kaufen müssen, dann nicht auf Kredit. Sparen Sie, bis Sie den Betrag cash bezahlen können. Kauft man auf Kredit, bezahlt man im Endeffekt viel mehr wegen den Zinsen. Dazu kommt der Stress.
  14. Bei der Stromrechung sparen. Benützen Sie nur Energiesparlampen. Trennen Sie Mikrowelle, Computer, Stereoanlage und alle sonstigen elektrischen Geräte ausser dem Telefon bei Nichtgebrauch vom Strom. Mit Schalterleisten geht es bequemer. Zudem den Wäschetrockner meiden. Er frisst viel Strom und macht auch die Kleider schneller kaputt. Ich weiss nicht, wie viel man damit spart, aber bestimmt ist es nicht zu vernachlässigen.
  15. Auto frisst Geld. Wir haben keins, dafür ein Generalabonnement. Natürlich ist es für Menschen in abgelegenen Regionen evtl. anders. Da empfiehlt es sich, ein kleineres Auto zu haben (siehe “11. Pfeifen Sie auf Statussymbole”). Ein Generalabonnement ist in jedem Fall billiger als ein Auto.
  16. Second-Hand. Wenn Sie wirklich etwas brauchen, schauen Sie, ob Sie evtl. auf Ebay oder in einem Brockenhaus fündig werden. Das kann sehr viel Geld sparen. Vielleicht hat auch jemand in der Familie ein ungebrauchtes Objekt abzugeben. Nachfragen kann sich lohnen.
  17. Kleider im Ausverkauf kaufen. Man spart enorm viel Geld.
  18. Bibiliotheken benützen. Bücher kaufen ist teuer. Für 80.- kann man Mitglied in einer Bibliothek werden und dann so viel lesen wie man will.
  19. Nicht Rauchen, Alkohol mit Mass. Spart Tausende von Franken jährlich.
  20. Hahnen-Wasser trinken. All diese Coca-Colas, Sprites, Rivellas und wie sie alle heissen sind ungesund und kosten viel Geld. Wir haben uns ans Hahnenwasser gewöhnt. Es ist in der Schweiz so gut wie oder gar besser als gekauftes Mineralwasser.
  21. Bei Geschenken nicht übertreiben. Die Leute haben meistens sowieso schon zu viele Sachen. Geschenke, die man selber macht und die sich wieder aufbrauchen (z. B. Guetsli, einen Kuchen backen etc.) sind daher doppelt gut, weil sie unsere Überflussgesellschaft nicht weiter belasten und zudem den Geldbeutel schonen.
  22. Vorausplanen und vorauskochen. Mit guter Organisation kann man auch in stressigen Wochen ohne Imbiss unterwegs auskommen. Wir frieren oft eine Bolognese-Sauce ein. So kann man bei Bedarf schnell etwas Feines auf den Tisch stellen.
  23. Auf Markenartikel verzichten. Kaufen Sie die generischen Produkte. Die sind genausogut, nicht selten gar besser, in jedem Fall aber preiswerter.
  24. Fitness-Abo überdenken. Wenn man nicht regelmässig ins Fitness geht, ist das viel zu teuer. Meiner Meinung nach ist es so oder so viel zu teuer. Schwimmen, Joggen, und Liegestützen sind viel billiger und halten einen auch sehr gut in Form.
  25. Ignorieren Sie Werbung. Werbung soll Bedürfnisse wecken und zum Kauf verleiten. Jeder Prospekt oder Katalog, der ins Haus kommt gehört direkt ins Altpapier. Auch Werbung am Fernsehen ist ein Übel. Am besten gar kein TV haben (Punkt 9).
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.